Die Rosenkranzandacht

Am Anfang steht eine Legende

Darin wird berichtet, dass es dem hl. Dominikus in Toulouse nicht gelingen wollte, seine Zuhörer durch die Worte seiner Predigt zu bekehren. Entmutigt zog sich der Heilige in die Einsamkeit zurück und hörte in einer Vision die Worte der Jungfrau Maria: „Wenn du durch deine Predigt die erwünschte Frucht erlangen willst, dann predige meinen Rosenkranz.“ Als er diesem Rat folgte, blieb der Erfolg nicht aus. Angeregt durch das Beispiel seines Stifters, sieht der Predigerorden bis heute in der Wertschätzung und Verbreitung des Rosenkranzes eine seiner besonderen Aufgaben. Nicht nur die Gründung von Rosenkranzbruderschaften seit dem späten Mittelalter, sondern auch eine Vielzahl von geistlichen Schriften und bekannten Bildmotiven, von denen das bedeutendste die sogenannte „Rosenkranzspende der Gottesmutter an den hl. Dominikus“ ist, geben davon beredtes Zeugnis.

Rosarium Dominicanum

Der Rosenkranz in Gebet und Betrachtung mit gregorianischem Gesang: Die erfolgreiche CD Aufnahme aus dem Berliner Dominikanerkloster gibt es bereits in der zweiten Auflage. Patres des Dominikanerklosters St. Paulus in Berlin beten den Rosenkranz und erläutern dessen Geheimnisse. Die Gebete und kurzen Betrachtungen werden abgelöst durch Rosenkranzhymnen und Choräle, gesungen von der Choralschola Ensemble Virga Strata, Berlin. Die CD kann zur kontemplativen Vergegenwärtigung des Rosenkranzes anregen, sie kann als Begleitung für das eigene Gebet dienen, und sie veranschaulicht die Schönheit der gesungenen Liturgie. Die Verlagsrechte sind zum 1.1.2008 vom Morus Verlag GmbH an die Mediendienste Olaf Lezinsky übergegangen.