Gruppe Lacordaire
Gruppe Katharina von Siena
Gruppe Thomas von Aquin
Gruppe Lacordaire
Als Gruppe Lacordaire der Dominikanischen Gemeinschaft sind wir dem Konvent St. Paulus in Berlin-Moabit angegliedert. Wir sind entstanden aus einer Gruppe (jüngerer) Erwachsener, Männer und Frauen, die ganz unterschiedlich leben und aus den verschiedensten Berufen kommen.
Wir treffen uns alle zwei Wochen und beten zuerst mit den Brüdern des Konventes die Vesper (Stundengebet) im Chorraum. Nach einem kleinen Abendimbiss folgt der thematische Teil des Abends theologische, dominikanische, gesellschaftliche Themen oder ein Bibelgespräch. Ein Gruppenmitglied (oder mehrere) hat dies vorbereitet.
Besonders wichtig sind uns die gemeinsamen Gottesdienste sowie die Fragen nach unserer Spiritualität, nach Meditation und Mystik auch in unserem eigenen Alltag. Außerdem organisieren wir ab und zu ein gemeinsames Wochenende, einen Ausflug, einen Besinnungstag. Die meisten Mitglieder engagieren sich - entsprechend ihrer Neigungen und Möglichkeiten - in der Gemeinde St. Paulus oder an anderen Orten in Berlin.
Wenn Sie sich für unsere Gruppe interessieren, nehmen Sie doch Kontakt zu uns auf.
DOMINIKANISCHE GEMEINSCHAFT
GRUPPE LACORDAIRE
c / o Dominikanerkloster St. Paulus
Oldenburger Str. 46 - 10551Berlin
P. Ulrich Engel O.P.: Telefon 4403 7280
oder Margret Burkart:
Telefon 393 43 87
Henri Dominique Lacordaire (1802-1861)
Der Dominikanerpater Lacordaire hat den Dominkanerorden im 19. Jhd. In Frankreich wiederbegründet. Wir haben ihn zum Namenspatron für unsere Gruppe gewählt, weil wir auf seinem Lebensweg viele Berührungspunkte mit unserem eigenen Leben entdecken können. Wie für Lacordaire war es auch für viele von uns ein längerer und teilweise schmerzhafter Prozeß, unseren persönlichen Glauben zu finden. Die meisten Mitmenschen hier in dieser Stadt stehen unserer Religiosität kritisch oder gleichgültig gegenüber, obwohl auch viele von ihnen voll brennender Sehnsucht sind. Lacordaire hatte diese Sehnsucht und sah sie bei den Menschen seiner Zeit. Daher kam seine Motivation, in Kirche und Welt Farbe zu bekennen und sich einzusetzen für das Heil der Menschen. Das war zu seiner Zeit keineswegs einfacher als heute. In Dominikus und seinem Orden fand er Kraft und Rückhalt für diese Aufgabe und gleichzeitig einen Weg, sie zu lösen. Wir fühlen uns in unserer heutigen Situation Lacordaire in vieler Hinsicht nahe und lassen uns von ihm ermutigen, unseren Weg zu suchen.
|