Aktuelles

Vermeldung zur schrittweisen Öffnung der Kirchen der Pfarrei St. Elisabeth

2. Mai 2020

Liebe Schwestern und Brüder in der Pfarrei St. Elisabeth Berlin,
liebe Besucherinnen und Besucher unserer Kirchen!

Auf die öffentliche Feier der Heiligen Messe und anderer Gottesdienste mussten wir in den vergangenen Wochen aufgrund der staatlichen Vorgaben zum Schutz der Gesundheit verzichten. Nun können wir erste Schritte – langsam und behutsam – unternehmen, natürlich unter Wahrung aller notwendigen Schutz- und Hygienevorgaben, um die Ansteckungsgefahr mit dem Virus so weit wie möglich zu vermeiden.

Ab Samstag, dem 9. Mai 2020, werden in allen Kirchen unserer Pfarrei wieder Sonntagsmessen zu den bislang üblichen Zeiten gefeiert werden.

Dazu folgende wichtige Hinweise, die sich aus den behördlichen Vorgaben wie auch aus dem Schutzkonzept für die Feier von Gottesdiensten im Erzbistum Berlin ergeben, und die für die Gesamtpfarrei als Anordnung mit dem heutigen Datum in Kraft gesetzt werden. Sie gelten für alle Gemeinden in der Pfarrei St. Elisabeth inklusive der muttersprachlichen Gemeinden.

  1. Die Zahl der Mitfeiernden ist pro Messe auf 50 Personen begrenzt. Natürlich möchten wir vermeiden, dass jemand an der Kirchentür weggeschickt werden muss, wenn diese Höchstgrenze erreicht ist. Daher ist es unbedingt erforderlich, sich für die Teilnahme an einer Messe telefonisch oder per Mail im Pfarrbüro anzumelden. Dabei sind Namen, Anschrift und Telefonnummer anzugeben. Das Sekretariat wird Ihnen dann eine Bestätigung zukommen lassen. Sollten die Plätze in einer bestimmten Messe, an der Sie teilzunehmen wünschen, bereits vergeben sein, werden wir Ihnen örtliche und zeitliche Alternativen anbieten. Die Anmeldungen können ab Montag, dem 4. Mai, im Pfarrbüro erfolgen. Der Anmeldeschluss ist jeweils um 18.00 Uhr an dem Freitag, der dem Sonntag vorausgeht, an dem die betreffende Messe gefeiert wird. (Die muttersprachlichen Gemeinden organisieren jeweils eigene Anmeldeverfahren.)
  1. Aus den Anmeldungen wird das Sekretariat eine Liste erstellen. Gemäß den staatlichen Vorgaben ist diese Liste ausschließlich zur Nachverfolgung möglicher Infektionen an einem gesicherten Ort für vier Wochen aufzubewahren und nach Ablauf der Frist nach geltenden Datenschutzrichtlinien zu vernichten. Hier sei darauf hingewiesen, dass die Daten im Bedarfsfall für die Kontaktrückverfolgung an die staatlichen Behörden weitergeleitet werden.
  1. Nur die Personen, die auf der oben genannten Liste erfasst sind, können zur Feier eingelassen werden.
  1. Der Zugang zu den Kirchen wird von einem Empfangsteam vor Ort geregelt. Schon an dieser Stelle sei den Damen und Herren gedankt, die sich bereit erklärt haben, diesen Dienst zu übernehmen.
  1. Vor dem Betreten der Kirche erhalten Sie Informationen über Händehygiene, Abstandsregeln, Husten- und Niesetikette etc. Die Teilnahme am Gottesdienst geschieht auf eigene Gefahr. Es wird allen Mitfeiernden empfohlen, Mund und Nase zu bedecken, um bei den Dialogen im Gottesdienst die Ansteckungsgefahr zu verringern.
  1. Wenn Sie die Kirche betreten haben, ist es erforderlich, sich mit einem zur Verfügung gestellten Desinfektionsmittel die Hände zu desinfizieren, wobei darauf zu achten ist, dass die Einwirkungszeit von 30 Sekunden eingehalten wird. 
  1. In der Kirche wird es markierte Plätze geben, ausschließlich diese sind einzunehmen. Dabei sind die Weisungen des Empfangsdienstes zu beachten.
  1. Um einen reibungslosen Einlass zu gewährleisten, ist es erforderlich, dass die Gottesdienstteilnehmer sich spätestens 10 Minuten vor Beginn der Messe in der Kirche einfinden. Nach Beginn des Gottesdienstes ist ein Zugang nicht mehr möglich.

Für die liturgische Gestaltung der Messfeier sei angemerkt:

  1. Es wird auf Gemeindegesang verzichtet, ebenso auf eine musikalische Begleitung durch Chor oder Orchester, Gesangbücher werden keine ausliegen; allein Orgelspiel ist möglich.
  1. Die Weihwasserbecken bleiben leer, Kollektenkörbe werden nicht durch die Reihen gereicht, sondern an einem geeigneten Ort in der Kirche aufgestellt. Körperlicher Kontakt beim Friedensgruß muss unterbleiben.
  1. Der Kommunionempfang erfolgt durch ein Hinzutreten des Einzelnen – Bankreihe für Bankreihe – in angemessenem Abstand (mindestens 1,5 Meter) zur vorausgehenden Person. Die Zelebranten werden dazu in jeder Messe nochmals eine kurze Erklärung abgeben.
  1. Die Kommunion wird ohne den üblichen persönlichen Spendedialog („Der Leib Christi.“ – „Amen.“) ausgeteilt; dieser Dialog wird zusammen zu Beginn der Kommunionausteilung gesprochen. Die Kommunionspendung erfolgt in entsprechendem Abstand zwischen Priester und Kommunikanten. Eine Berührung der Hände ist zu vermeiden. Mundkommunion und Kelchkommunion werden nicht gespendet.
  1. Am Ende der Messe sind alle Teilnehmer gebeten, die Kirche einzeln und im vorgeschriebenen Abstand zu verlassen.

Auch sei darauf hingewiesen, dass es keinen Ausschluss von bestimmten Personengruppen von der Mitfeier der Gottesdienste gibt. Wohl ist Personen, die einer sog. Risikogruppe angehören oder die derzeit unter Erkältungssymptomen leiden, dringend geraten, die Entscheidung zu einer Teilnahme sehr sorgfältig abzuwägen.

Da es in absehbarer Zeit vielen Menschen nicht möglich sein wird, zur Messfeier in einer Kirche zusammenzukommen, bleibt der Hinweis auf die zahlreichen medialen Angebote, u.a. der weiterhin auf unserer Internetseite zu findende Podcast für jeden Sonntag.

Ab Montag, dem 11. Mai, wird es in allen unseren Kirchen wieder die Werktagsmessen zu den üblichen Zeiten geben. Eine vorherige Anmeldung dazu ist derzeit nicht erforderlich, es sei denn, die zu erwartende Anzahl der Teilnehmer überschreitet 50 Personen. Dazu werden dann vor Ort eigene Regelungen getroffen. Gleichwohl müssen alle für die Feier der Sonntagsmesse angezeigten Maßnahmen eingehalten werden (Desinfektion der Hände, Eintragen in Listen, Abstandsregelungen, Modalitäten des Kommunionempfangs etc.). Auch werden wir Sie zu gegebener Zeit darüber informieren, ob und wann weitere Gottesdienste (wie z. B. Maiandachten, Rosenkranz, Chorgebet) stattfinden.

Ich danke Ihnen sehr für die Lektüre dieser umfangreichen Vermeldungen, für deren Stil ich um Ihre Nachsicht bitte.

Wir begeben uns auf einen Weg, der für keinen von uns ein leichter ist. Auf der einen Seite versuchen wir, die staatlichen und diözesanen Vorgaben einzuhalten, um der Gefahr einer Ansteckung zu begegnen und dem Schutz der Gesundheit zu entsprechen, auf der anderen Seite wollen wir die Messen und die anderen Gottesdienste so feiern, wie es ihrem geistlichen Charakter entspricht. Ich bitte Sie alle herzlich um Ihre Mithilfe und bereits heute um Ihr Verständnis, wenn manches nicht auf Anhieb gelingen sollte.

Zu unserem gemeinsamen Weg erbitte ich uns allen den Segen Gottes und Seine Hilfe!

Mit den besten Wünschen und herzlichen Grüßen

P. Michael

Pfarrer von St. Elisabeth Berlin


RBB-Beitrag über Osternacht im Dominikanerkloster


Ostergruß

Liebe Schwestern und Brüder in der Pfarrei St. Elisabeth, lieber Besucherinnen und Besucher unserer Kirchen!

Das obige Fresko trägt den Titel „Der auferstandene Christus und die Marien am Grab“. Das Werk, geschaffen durch den bekannten Künstler Fra Angelico um 1440, befindet sich im Dominikanerkloster San Marco in Florenz.
Maria von Magdala starrt in das leere Grab hinab, der Engel gibt mit dem Zeigefinger seiner linken Hand eine andere, die richtige Blickrichtung an.
„Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten?“ (Lk 24,5)
Die Frage des Engels ist entlarvend. Denn er hätte auch fragen können: „Traut ihr Gott nichts zu? Habt ihr eigentlich keinen Glauben?“.
Vielleicht war der Glaube der „Marien“ zu „klein“. Aber sie haben in Liebe nach IHM gesucht, sie wollten IHN finden.
Oft ist es eben so: Wo der Glaube vielleicht „schwach“ ist, da führt die Liebe weiter.
Die Frauen am Grab erinnerten sich an das, was Jesus gesagt und getan hatte. Sie erinnerten sich, dass ER über Sein Leiden und Seine Auferstehung gesprochen hatte – immer wieder. Und so gehen die Frauen hin und erzählen es Seinen Aposteln.
Diese „Marien am Grab“ halten für uns eine geistliche Weisung bereit: Suchen wir nach IHM in Liebe, glauben wir IHM und Seinen Worten. Wir werden IHN finden – bei den Lebenden!

Zusammen mit allen Mitbrüdern des Klosters Sankt Paulus, allen pastoralen Mitarbeitern und den Damen und Herren im Sekretariat und der Verwaltung der Pfarrei St. Elisabeth wünsche ich Ihnen und allen, die Ihnen verbunden sind, ein gesegnetes und gnadenreiches Osterfest!

Der HERR ist auferstanden, ER ist wahrhaft auferstanden. Halleluja!

P. Michael


Vermeldungen vom 25. März 2020

Liebe Schwestern und Brüder in der Pfarrei St. Elisabeth, liebe Besucherinnen und Besucher unserer Kirchen!

Die derzeitige Krise zwingt uns zur physischen Distanz, was zu erheblichen Einschränkungen unseres gemeindlichen Lebens in allen seinen Dimensionen führt. Dennoch versuchen wir, den Kontakt aufrecht und Sie auf dem Laufenden zu halten. Dazu einige Hinweise:

1. Einige Kirchen in unserer Pfarrei sind für das persönliche Gebet geöffnet:

  • Sankt Paulus: jeden Tag von 8.00 Uhr bis 18.30 Uhr (Rosenkranzkapelle) und von 18.30 Uhr bis 19.30 Uhr (Eucharistische Anbetung in der Kirche)
  • St. Petrus: Dienstag 9.00 Uhr bis 11.00 Uhr; Donnerstag 9.00 Uhr bis 11.00 Uhr; Sonntag 9.00 Uhr bis 11.00 Uhr (Eucharistische Anbetung)
  • St. Sebastian: Mittwoch 9.00 Uhr bis 10.30 Uhr; Freitag 14.30 Uhr bis 16.00 Uhr; Sonntag 16.00 Uhr bis 17.30 Uhr (Eucharistische Anbetung)
  • St. Joseph (derzeit Kirche des Metropolitankapitels): Montag bis Freitag 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr; Samstag und Sonntag 11.00 Uhr bis 14.00 Uhr.

2. Wir weisen auf zwei Angebote des Malteserhilfsdienstes hin: Malteser Einkaufsdienst für schutzbedürftige ältere oder kranke Menschen und das Einsamkeits-Telefon „Redezeit“. Beachten Sie auch die Aushänge in den Schaukästen, auf den Kirchentüren bzw. die ausgelegten Informationszettel. Wir planen eine Kooperation mit dem Malteserhilfsdienst in diesen Bereichen, zumal sich eine Reihe von Gemeindegliedern gemeldet haben, die sich für Einkaufsdienste etc. zur Verfügung stellen wollen. Ihnen allen Dank!  

3. Alle Mitglieder des Pastoralteams stehen Ihnen in allen Ihren Anliegen und Fragen zur Verfügung, auch für Ihre Anregungen und Ideen! erste Kontaktaufnahme sollte über das Telefon oder via Email erfolgen. Weiteres – wie etwa persönliche Seelsorgs- oder Beichtgespräche – vereinbaren Sie bitte mit dem jeweiligen pastoralen Mitarbeiter. Die Erreichbarkeit ist gewährleistet unter:

Pfarrei St. Elisabeth:
Telefon: +49 30 330 99 41 0
Email: oder

Dominikanerkloster Sankt Paulus:
Telefon: + 49 30 3989870
Email:

4. Wie schon am letzten Sonntag so werden wir auch in der Zukunft jeweils eine Sonntagsandacht als Podcast für Sie anbieten. Für die vielen positiven Reaktionen und Anregungen danken wir an dieser Stelle sehr! Es besteht ab dem nächsten Sonntag die Möglichkeit, die dazu verwendeten Texte herunterzuladen – auch werden diese in den Kirchen zur Mitnahme ausliegen.

5. Für Freitag, 27. März 2020, hat Papst Franziskus angekündigt, um 18.00 Uhr eine Andacht auf dem Petersplatz zu halten und anschließend den Segen „Urbi et orbi“ zu spenden. Er bittet alle Glieder der Universalkirche, sich seinem Gebet an diesem Tag und zu dieser Uhrzeit anzuschließen. Ich möchte Sie einladen, dies zu tun.

Heute feiern wir das Hochfest der Verkündigung des Herrn. Der Engel trat bei Maria ein und brachte ihr die Botschaft. Dazu hat einmal Papst em. Benedikt in einer Ansprache gesagt: „Maria lebt im Wort Gottes, lebt mit ihrem ganzen Dasein im Innern des Wortes… Da sie im Wort wohnt, kann sie auch zur neuen „Wohnung“ des Wortes in der Welt werden“. (Angelus, 11. März 2006).

Dies wünsche ich Ihnen von Herzen: dass wir von diesem Wort in unseren Gedanken, unserem Willen und Handeln durchdrungen werden.

Mit herzlichen Grüßen und Segenswünschen für Ihr persönliches Wohlergehen

P. Michael

mit allen pastoralen Mitarbeitern von St. Elisabeth


Coronavirus – Absage aller Gottesdienste, Veranstaltungen und Aktivitäten

An die Mitglieder der Räte, die Verantwortlichen der Gruppen, die ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiter und alle Gläubigen in der Pfarrei St. Elisabeth Berlin!

Liebe Schwestern und Brüder!

Mit dem heutigen Tag (17. März 2020) setze ich für die Pfarrei St. Elisabeth Berlin folgende Regelungen mit sofortiger Wirkung in Kraft:

  • Die öffentliche Feier aller Gottesdienste (Messe, Andachten, Kreuzweg etc.) in unseren Kirchen und Kapellen wird eingestellt. Die Kirchen sollen, wenn es die baulichen Gegebenheiten zulassen, für das persönliche Gebet geöffnet bleiben. Dabei ist darauf zu achten, dass der Abstand untereinander eingehalten wird!
  • Alle Treffen und Aktivitäten der Gruppen, Arbeitskreise und Vereine, die Treffen von Arbeitsgruppen der Räte, die Vorbereitung auf den Empfang der Erstkommunion und der Firmung sowie die kulturellen Aktivitäten (zumal der muttersprachlichen Gemeinden) entfallen.
  • Die Räumlichkeiten unserer Pfarrei (Pfarrsäle etc.) können nicht genutzt werden.

Dies sind einschneidende Maßnahmen für unser Glaubens- und Gemeindeleben, in allen unseren liturgischen, katechetischen und caritativen Grundvollzügen, die keinem leichtfallen.

Die Seelsorge bleibt so weit wie möglich natürlich aufrechterhalten. Alle hauptamtlichen Mitarbeiter sowie das Zentralbüro sind wie üblich telefonisch und per Email zu erreichen. Auch ist die Pforte des Dominikanerklosters besetzt (030-3989870 und ). Wir sind für Sie da!

Nun können wir nicht mehr gemeinsam beten und Gottesdienste feiern. Wir Dominikaner von Sankt Paulus werden an jedem Tag zu den üblichen Zeiten für Sie alle stellvertretend in unserer Hauskapelle das Chorgebet (Laudes: 8:00 Uhr, Sext: 12:15 Uhr, Vesper: 18:00 Uhr) halten und die Heilige Messe (08:30 Uhr) feiern. Verteilt über den Tag werden unsere Patres weitere Messen zelebrieren, jeder insbesondere für die Gemeinde(n) in St. Elisabeth, für die er verantwortlich ist.Auch wenn wir räumlich getrennt sind, so lade ich Sie ein, sich zu den angegebenen Zeiten – natürlich auch zu einem anderen Zeitpunkt – mit uns geistlich zu verbinden, indem Sie die Texte der Messe und des Stundengebetes beten und betrachten. Diese finden Sie in den liturgischen Büchern (Schott etc.) und auch unter www.erzabtei-beuron.de/schott.

Mögen all diese Maßnahmen zur Eindämmung der Virus-Pandemie beitragen! Beten wir besonders für die Kranken, die Ärzte und das Pflegepersonal, für die Wissenschaftler und Forscher. Beten wir füreinander!

Sie alle segne und behüte auf die Fürsprache der hl. Elisabeth und all unserer Kirchenpatrone der allmächtige und barmherzige Gott!

P. Michael

Pfarrer von St. Elisabeth

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