Aktuelles

Vermeldungen vom 2. April 2020

Liebe Schwestern und Brüder, 
die Feier der Heiligen Woche ist der Höhepunkt des Kirchenjahres. Unter den derzeitigen Bedingungen ist eine angemessene Liturgie dieser Tage in öffentlicher Form nicht möglich. Unsere Kirchen bleiben, wie schon in der letzten Vermeldung vom 25. März 2020 angezeigt, zu bestimmten Zeiten geöffnet.

Auch wird es die Möglichkeit geben, gesegnete Palmzweige und Osterlichter in den Kirchen abzuholen. Diese besteht am Palmsonntag in folgenden Kirchen und zu den hier angegebenen Zeiten:

  • St. Petrus: 09.00 Uhr bis 11.00 Uhr
  • St. Paulus: 11.00 Uhr bis 12.00 Uhr und 19.30 bis 20.00 Uhr
  • St. Aloysius: 11.00 Uhr bis 12.30 Uhr
  • St. Ansgar: 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr
  • St. Sebastian: 16.00 Uhr bis 17.30 Uhr

Während der Karwoche werden in unseren Kirchen Tische stehen, auf denen Sie Palmzweige und Osterlichter zur Mitnahme finden.

Auch besteht die Möglichkeit, dass Palmzweige und Osterlichter zu Ihnen nach Hause gebracht werden. Dies geschieht dann nach vorheriger Anmeldung und zeitlicher Ansprache mit Ihnen unter Beibehaltung der Sicherheitsbestimmungen. Bitte wenden Sie sich bei Interesse an das Pfarrbüro ( und Telefon: (030) 330 99 41 0) oder an den Geistlichen/Verantwortlichen in unseren Kirchen.

Für die Öffnungszeiten während des österlichen Triduums wird es am Beginn der Heiligen Woche neue Vermeldungen geben.

Am Palmsonntag gedenken wir des Einzugs Jesu in Jerusalem, Seine Stadt. „Hosanna! Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn! Gesegnet sei das Reich unseres Vaters David, das nun kommt. Hosanna in der Höhe!“ (Mk 11,9f; Ps 118,24f) Mit diesem Ruf preisen wir Gott und bringen unsere Hoffnung zum Ausdruck, dass die Stunde des Messias gekommen ist. ER kommt, immer! Und wir gehen auf ihn zu und ER nimmt uns mit in seinen Aufstieg zu Kreuz und Auferstehung.

In der Gewissheit dieser gemeinsamen geistlichen Pilgerschaft mit IHM und auf IHN hin grüße ich Sie alle herzlich und sende Segenswünsche für die kommenden heiligen Tage.

P. Michael

Andachten in der Fastenzeit

Liebe Brüder und Schwestern in der Pfarrei St. Elisabeth, liebe Besucher und Besucherinnen unserer Kirchen!

Heute wende ich mich an Sie im Namen aller Dominikaner von Sankt Paulus, die in unserer Pfarrei wirken.

Wie schon vor wenigen Tagen deutlich gemacht, wollen wir trotz der Coronakrise und der damit ausfallenden Gottesdienste mit Ihnen im Gebet verbunden bleiben. Wir tun dies an jedem Tag, wenn wir stellvertretend für Sie die Heilige Messe und das Chorgebet feiern.

Darüber hinaus werden wir für die kommenden Sonntage jeweils eine Andacht veröffentlichen, die als Podcast ab Samstagnachmittag auf der Internetseite der Pfarrei eingestellt wird. Wir laden Sie herzlich ein, sich am nächsten Sonntag auf diesem Wege unserem Gebet für die Welt und füreinander anzuschließen. 

In Verbundenheit grüßen wir Sie und senden Ihnen Segenswünsche für Ihr Wohlergehen!

P. Michael
20. März 2020

Vermeldungen vom 25. März 2020

Liebe Schwestern und Brüder in der Pfarrei St. Elisabeth, liebe Besucherinnen und Besucher unserer Kirchen!

Die derzeitige Krise zwingt uns zur physischen Distanz, was zu erheblichen Einschränkungen unseres gemeindlichen Lebens in allen seinen Dimensionen führt. Dennoch versuchen wir, den Kontakt aufrecht und Sie auf dem Laufenden zu halten. Dazu einige Hinweise:

1. Einige Kirchen in unserer Pfarrei sind für das persönliche Gebet geöffnet:

  • Sankt Paulus: jeden Tag von 8.00 Uhr bis 18.30 Uhr (Rosenkranzkapelle) und von 18.30 Uhr bis 19.30 Uhr (Eucharistische Anbetung in der Kirche)
  • St. Petrus: Dienstag 9.00 Uhr bis 11.00 Uhr; Donnerstag 9.00 Uhr bis 11.00 Uhr; Sonntag 9.00 Uhr bis 11.00 Uhr (Eucharistische Anbetung)
  • St. Sebastian: Mittwoch 9.00 Uhr bis 10.30 Uhr; Freitag 14.30 Uhr bis 16.00 Uhr; Sonntag 16.00 Uhr bis 17.30 Uhr (Eucharistische Anbetung)
  • St. Joseph (derzeit Kirche des Metropolitankapitels): Montag bis Freitag 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr; Samstag und Sonntag 11.00 Uhr bis 14.00 Uhr.

2. Wir weisen auf zwei Angebote des Malteserhilfsdienstes hin: Malteser Einkaufsdienst für schutzbedürftige ältere oder kranke Menschen und das Einsamkeits-Telefon „Redezeit“. Beachten Sie auch die Aushänge in den Schaukästen, auf den Kirchentüren bzw. die ausgelegten Informationszettel. Wir planen eine Kooperation mit dem Malteserhilfsdienst in diesen Bereichen, zumal sich eine Reihe von Gemeindegliedern gemeldet haben, die sich für Einkaufsdienste etc. zur Verfügung stellen wollen. Ihnen allen Dank!  

3. Alle Mitglieder des Pastoralteams stehen Ihnen in allen Ihren Anliegen und Fragen zur Verfügung, auch für Ihre Anregungen und Ideen! erste Kontaktaufnahme sollte über das Telefon oder via Email erfolgen. Weiteres – wie etwa persönliche Seelsorgs- oder Beichtgespräche – vereinbaren Sie bitte mit dem jeweiligen pastoralen Mitarbeiter. Die Erreichbarkeit ist gewährleistet unter:

Pfarrei St. Elisabeth:
Telefon: +49 30 330 99 41 0
Email: oder

Dominikanerkloster Sankt Paulus:
Telefon: + 49 30 3989870
Email:

4. Wie schon am letzten Sonntag so werden wir auch in der Zukunft jeweils eine Sonntagsandacht als Podcast für Sie anbieten. Für die vielen positiven Reaktionen und Anregungen danken wir an dieser Stelle sehr! Es besteht ab dem nächsten Sonntag die Möglichkeit, die dazu verwendeten Texte herunterzuladen – auch werden diese in den Kirchen zur Mitnahme ausliegen.

5. Für Freitag, 27. März 2020, hat Papst Franziskus angekündigt, um 18.00 Uhr eine Andacht auf dem Petersplatz zu halten und anschließend den Segen „Urbi et orbi“ zu spenden. Er bittet alle Glieder der Universalkirche, sich seinem Gebet an diesem Tag und zu dieser Uhrzeit anzuschließen. Ich möchte Sie einladen, dies zu tun.

Heute feiern wir das Hochfest der Verkündigung des Herrn. Der Engel trat bei Maria ein und brachte ihr die Botschaft. Dazu hat einmal Papst em. Benedikt in einer Ansprache gesagt: „Maria lebt im Wort Gottes, lebt mit ihrem ganzen Dasein im Innern des Wortes… Da sie im Wort wohnt, kann sie auch zur neuen „Wohnung“ des Wortes in der Welt werden“. (Angelus, 11. März 2006).

Dies wünsche ich Ihnen von Herzen: dass wir von diesem Wort in unseren Gedanken, unserem Willen und Handeln durchdrungen werden.

Mit herzlichen Grüßen und Segenswünschen für Ihr persönliches Wohlergehen

P. Michael

mit allen pastoralen Mitarbeitern von St. Elisabeth


Coronavirus – Absage aller Gottesdienste, Veranstaltungen und Aktivitäten

An die Mitglieder der Räte, die Verantwortlichen der Gruppen, die ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiter und alle Gläubigen in der Pfarrei St. Elisabeth Berlin!

Liebe Schwestern und Brüder!

Mit dem heutigen Tag (17. März 2020) setze ich für die Pfarrei St. Elisabeth Berlin folgende Regelungen mit sofortiger Wirkung in Kraft:

  • Die öffentliche Feier aller Gottesdienste (Messe, Andachten, Kreuzweg etc.) in unseren Kirchen und Kapellen wird eingestellt. Die Kirchen sollen, wenn es die baulichen Gegebenheiten zulassen, für das persönliche Gebet geöffnet bleiben. Dabei ist darauf zu achten, dass der Abstand untereinander eingehalten wird!
  • Alle Treffen und Aktivitäten der Gruppen, Arbeitskreise und Vereine, die Treffen von Arbeitsgruppen der Räte, die Vorbereitung auf den Empfang der Erstkommunion und der Firmung sowie die kulturellen Aktivitäten (zumal der muttersprachlichen Gemeinden) entfallen.
  • Die Räumlichkeiten unserer Pfarrei (Pfarrsäle etc.) können nicht genutzt werden.

Dies sind einschneidende Maßnahmen für unser Glaubens- und Gemeindeleben, in allen unseren liturgischen, katechetischen und caritativen Grundvollzügen, die keinem leichtfallen.

Die Seelsorge bleibt so weit wie möglich natürlich aufrechterhalten. Alle hauptamtlichen Mitarbeiter sowie das Zentralbüro sind wie üblich telefonisch und per Email zu erreichen. Auch ist die Pforte des Dominikanerklosters besetzt (030-3989870 und ). Wir sind für Sie da!

Nun können wir nicht mehr gemeinsam beten und Gottesdienste feiern. Wir Dominikaner von Sankt Paulus werden an jedem Tag zu den üblichen Zeiten für Sie alle stellvertretend in unserer Hauskapelle das Chorgebet (Laudes: 8:00 Uhr, Sext: 12:15 Uhr, Vesper: 18:00 Uhr) halten und die Heilige Messe (08:30 Uhr) feiern. Verteilt über den Tag werden unsere Patres weitere Messen zelebrieren, jeder insbesondere für die Gemeinde(n) in St. Elisabeth, für die er verantwortlich ist.Auch wenn wir räumlich getrennt sind, so lade ich Sie ein, sich zu den angegebenen Zeiten – natürlich auch zu einem anderen Zeitpunkt – mit uns geistlich zu verbinden, indem Sie die Texte der Messe und des Stundengebetes beten und betrachten. Diese finden Sie in den liturgischen Büchern (Schott etc.) und auch unter www.erzabtei-beuron.de/schott.

Mögen all diese Maßnahmen zur Eindämmung der Virus-Pandemie beitragen! Beten wir besonders für die Kranken, die Ärzte und das Pflegepersonal, für die Wissenschaftler und Forscher. Beten wir füreinander!

Sie alle segne und behüte auf die Fürsprache der hl. Elisabeth und all unserer Kirchenpatrone der allmächtige und barmherzige Gott!

P. Michael

Pfarrer von St. Elisabeth


Aus aktuellem Anlass

Im Zuge der Ausbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) besteht in größeren Menschenmengen ein deutlich erhöhtes Ansteckungsrisiko. Nachfolgend sind daher verschiedene Optionen zur Mitfeier der Hl. Messe durch Radio- bzw. Fernsehübertragung für Sie zusammengestellt.

  • www.domradio.de Videoübertragungen der Hl. Messe aus dem Kölner Dom. Montag bis Samstag 8:00 Uhr, an Sonn- und Feiertagen 10:00 Uhr.
  • www.ewtn.de Videoübertragung mit Papst Franziskus aus der Casa Santa Marta. Täglich 7:00 Uhr.
  • www.zdf.de Fernsehgottesdienst. Sonntag 10:00 Uhr. Katholische und evangelische Gottesdienste im wöchentlichen Wechsel.
  • www.horeb.org Radiogottesdienst. Montag bis Samstag 9:00 Uhr, an Sonn- und Feiertagen 10:00 Uhr.
  • www.dlf.de Radiogottesdienst. Sonntag 10:05 Uhr. Katholische und evangelische Gottesdienste im wöchentlichen Wechsel.

Liebe Gemeinde von Sankt Paulus, liebe Kirchenbesucher!

Die „heiligen 40 Tage“ zwischen Aschermittwoch und Ostern nennen wir „Fastenzeit“ oder „vorösterliche Bußzeit“. Damit verbinden wir Gedanken wie Zurückhaltung und Verzicht, angesichts einer Welt, die, so wirkt es nicht selten, von allem überladen ist und den Menschen überlädt. Um dieser Belastung zu begegnen, gilt es, Haltungen wie Selbstdisziplin und Struktur zu fördern.

Im Ursprung waren diese Tage die Zeit der Vorbereitung auf die Spendung der Taufe, eben die Zeit der Christwerdung. So ist es auch in diesem Jahr für einige junge Menschen in unserer Gemeinde, die in der Osternacht das Sakrament der Taufe empfangen werden. Christ wird man nicht in einem kurzen Moment, sondern nur auf einem Weg der Verwandlung und Bekehrung, den jeder von uns Schritt für Schritt zu gehen hat. Die ganze Kirche geht diesen Weg, er umfasst das ganze Leben, muss immer von neuem beschritten werden. Dies will die Fastenzeit in unserem Bewusstsein gegenwärtig halten: dass unser Christ-Sein sich nur als immer neues Christ-Werden vollzieht, als ein nie abgeschlossenes Geschehen, sondern eine immer neue Einübung verlangt.

In der Bergpredigt gibt uns der Herr eine Anweisung, mit welcher Herzenshaltung wir fasten sollen: „Du aber salbe dein Haar, wenn du fastest, und wasche dein Gesicht, damit die Leute nicht merken, dass du fastest, sondern nur dein Vater, der auch das Verborgene sieht, und dein Vater…wird es dir vergelten.“ (Mt 6,17-18)

Am Anfang steht der Wunsch, zu Gott umkehren zu wollen, mit Seiner Hilfe besser zu werden. Dabei geht es darum, sich Gott in Demut zu nähern, IHN wieder zum Zentrum des Lebens zu machen, in der Suche nach Seinem Willen, Seinem Wirken und Seiner Weisheit. Es ist eben mehr, als bloßes „Weglassen“, sondern die Sehnsucht nach „Mehr“, nämlich nach IHM.

Dies hat Folgen, wie der Prophet Jesaja sagt: „Ist nicht das ein Fasten, wie ich es wünsche: die Fesseln des Unrechts zu lösen, die Stricke des Jochs zu entfernen, Unterdrückte freizulassen, jedes Joch zu zerbrechen? Bedeutet es nicht, dem Hungrigen dein Brot zu brechen, obdachlose Arme ins Haus aufzunehmen, wenn du einen Nackten siehst, ihn zu bekleiden und dich deiner Verwandtschaft nicht zu entziehen? Dann wird dein Licht hervorbrechen wie das Morgenrot und deine Heilung wird schnell gedeihen. Deine Gerechtigkeit geht dir voran, die Herrlichkeit des HERRN folgt dir nach.“ (Jes 58,6-8)

Ihnen allen – wie Paulus sagt – eine „Zeit der Gnade“!

P. Michael

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